Seit meines 12. Lebensjahrs wusste ich, dass ich Koch werden wollte.

Schon als Kind mochte ich die Küche und die guten Gerüche, wenn Mutter und Grossmutter eine Suppe oder ein Fleischgericht zubereiteten.

Mutter und Grossmutter, zwei erfahrene Köchinnen, haben mir die Rudimente des Kochens beigebracht und Vater und Grossvater Weinkunde.

Nach meinem Schulabschluss habe ich natürlich eine Lehre als Koch im Restaurant "A la Barrière" ( 1 Stern im Michelin) in der Wantzenau begonnen.

Dank Gilbert Aeby und seinem Chef Claude Sutter habe ich Methode, Gründlichkeit, Respekt für die Produkte und Liebe für die vollendete Arbeit erlernt.

Nach Lehrabschluss habe ich mein Elternhaus verlassen, ich wollte die Welt kennenlernen.

Nach ein paar Jahren im Ausland musste ich zurück nach Frankreich für den Wehrdienst. Ich hatte das Glück ein Jahr meines Wehrdienstes im Elysée zu leisten, das war für mich mit meinen 19 Jahren eine wertvolle Erfahrung.

Nie hätte ich gedacht, dass ich dank meiner Arbeit, Staatsoberhäupte und Regierende aus der ganzen Welt sehen und treffen würde.

1989


Rückkehr nach Strasbourg

Nach einigen Etappen in verschiedenen Restaurants bot mir das Restaurant "A la Barrière" eine Stelle als zweiter Koch an. Ich habe dort vier wunderschöne Jahre verbracht.

1994


Chefkoch

Chefkoch im Hotel "Plazza" mit 20 Mitarbeitern unter meiner Verantwortung. Mit viel Arbeit und Hartnäckigkeit habe ich diese Herausforderung angenommen.

1998


Bruchetal

Meine Frau und ich haben 5 Jahre lang  eine Auberge im Bruchetal geführt.

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2003, Chez Yvonne

Wir fühlten uns zu weit weg von Strasbourg und sind zurück. Jean-Louis de Valmigère, neuer Besitzer der Weinstube "Chez Yvonne" kontaktierte mich und bot mir eine Stelle als Chefkoch an.

Herr von Valmigère und ich haben uns schnell verstanden, zusammen haben wir diese schöne Erfahrung und diese Herausforderung angefangen.

Ursprünglich wollte ich mein eigenes Restaurant öffnen, aber bei " Chez Yvonne" kann ich mich ganz entfalten und meinen kulinarischen Ideen freien Lauf lassen und Rezepte anbieten, die sowohl meiner Kreativität als auch der einer traditionellen, bekannten Weinstube entsprechen.

Die Familie von Valmigère hat es mir ermöglicht mich ganz zu engagieren und täglich arbeiten wir Hand in Hand um dieses gastronomische Erbe zu fördern.

Kochen ist ein Ausdrucksmittel, eine sentimentale Geschichte.

Die Schwierigkeit besteht in der Einfachheit. Der Unterschied zwischen einem gelungenem und misslungenem Gericht liegt meistens an der Lust oder Unlust es zu realisieren. Kochen kann jeder, der es versteht, mit Leidenschaft und Finesse ein Gericht zu bereiten.

Möglicherweise könnte Liebe auf die Küche verzichten, aber eine gute Küche kann auf Liebe nicht verzichten. Viele Gerichte wurden und werden von Köchen aus aller Welt kreiert mit Liebe, Leidenschaft und dem Wunsch zu gefallen.

Seit 9 Jahren habe ich diese Leidenschaft, die mich täglich motiviert versucht zu übermitteln. Eine Leidenschaft für die kulinarische Tradition und ganz besonders die des Elsass'.

Es ist für mich eine grosse Freude ihnen täglich traditionelle Rezepte anzubieten in der Originalversion oder Neuversion.

Das Elsass, eine Region,

bekannt für seine Küche und die Liebe zum Geschmack.

Kulinarische Grüsse,

DOMINIQUE RADMACHER